Säuglinge können nicht nur menschliche Stimmen erkennen. Laut einer Studie in Current Biology (2011; 21: 1-5) sind sie auch in der Lage Emotionen wahrzunehmen – selbst im Schlaf.
Die Gruppe um Declan Murphy spielte 21 Säuglingen im Alter von 3 oder 7 Monaten verschiedene neutrale Geräusche oder menschliche Äußerungen wie Husten, Niesen, Lachen oder Weinen vor, während diese in der Röhre eines Kernspintomographen lagen und schliefen. Der Vorher-Nachher-Vergleich zweier Aufnahmen, auch funktionelle Kernspintomographie genannt, zeigte den Forscher, wie die Säuglinge im Schlaf auf die Ruhestörung reagierten.
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Montag, 4. Juli 2011
Freitag, 1. Juli 2011
Erkältungen: Eine Frage des Geschlechts
Experten gehen davon aus, dass die Reaktion des Immunsystems auf Rhinoviren von Sexualhormonen reguliert wird
Forscher der School of Medicine der australischen University of Queensland haben im Princess Alexandra Hospital die Reaktion des Immunsystems auf Rhinoviren, die zumeist die gewöhnliche Erkältungen verursachen, untersucht und haben dabei eine bedeutende Entdeckung gemacht.
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Forscher der School of Medicine der australischen University of Queensland haben im Princess Alexandra Hospital die Reaktion des Immunsystems auf Rhinoviren, die zumeist die gewöhnliche Erkältungen verursachen, untersucht und haben dabei eine bedeutende Entdeckung gemacht.
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Donnerstag, 30. Juni 2011
Snacks sind Dickmacher Nummer eins
Die USA gelten als Nation der Dicken, Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2015 drei von vier Amerikanern übergewichtig sein. Einer aktuellen Studie zufolge liegt das aber weniger an „typisch amerikanischen“ Riesenportionen als am Trend zu mehr Zwischenmahlzeiten.
Die Autoren Kiyah Duffey und Barry Popkin verglichen Zahl und Quelle der täglich konsumierten Kalorien in den vergangenen 30 Jahren. Demnach konsumierte ein Amerikaner in dem Zeitfenster von 2003 bis 2006 durchschnittlich 2374 Kilokalorien (kcal) am Tag, das sind 570 mehr als noch zwischen 1977 und 1978. Das Ergebnis der USA dürfte auch auf andere Industrieländer übertragbar sein, schreiben die Epidemiologen von der Universität North Carolina im Online-Fachjournal „PLoS Medicine“.
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Mittwoch, 29. Juni 2011
Wohlfühlen ist wichtiger als Gesundsein
Jugendliche können mit dem Begriff "Gesundheit" wenig anfangen. Er ist für sie negativ besetzt, weil meist mit Verzicht oder Reglementierung verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von fünf Vorarlberger Gemeinden in Auftrag gegeben und vom Ludwig Boltzmann Institute for Health Promotion Research mit Jugendlichen und Jugendeinrichtungen realisiert wurde.
Das Projekt Jugend und Gesundheit, in dessen Rahmen die Studie durchgeführt wurde, ist ein Beteiligungsprojekt. Jugendliche zeichnen für äußere und innere Gestaltung mitverantwortlich. Der Projekttitel "alls im grüana" (alles im grünen Bereich) kommt aus der Szenesprache und ist die übliche Antwort auf die Frage: "Wia goht's?"
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Dienstag, 28. Juni 2011
Sonnenschutzmittel- Die günstigsten sind die besten
Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt: Guter Sonnenschutz ist schon sehr günstig zu haben. Die teuersten Produkte landeten auf den letzten Plätzen.
Die Sonne genießen und die Haut mit einer zuverlässigen Creme schützen – das ist möglich und zwar schon für wenig Geld. 26 Sonnenschutzmittel der „mittleren“ Schutzklasse – also meist mit Lichtschutzfaktor 20 – hat die Stiftung Warentest geprüft. Insgesamt war die Bilanz erfreulich, wobei es auch einige Ausreißer nach unten gab. Vier Produkte mussten mit „mangelhaft“ bewertet werden: Drei Sonnen-Gels unterschritten den angegebenen Sonnenschutz-faktor um mehr als 20 Prozent. Und die Clarins Sun Care Soothing Cream schützt nicht ausreichend vor UVA-Strahlung. Zuverlässiger Schutz vor Sonnenbrand ist aber die wesentliche Aufgabe eines Sonnenschutzmittels. Ein unterschrittener Lichtschutzfaktor kann deshalb für Sonnenanbeter schnell zu roter Haut und gefährlichem Sonnenbrand führen.
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Die Sonne genießen und die Haut mit einer zuverlässigen Creme schützen – das ist möglich und zwar schon für wenig Geld. 26 Sonnenschutzmittel der „mittleren“ Schutzklasse – also meist mit Lichtschutzfaktor 20 – hat die Stiftung Warentest geprüft. Insgesamt war die Bilanz erfreulich, wobei es auch einige Ausreißer nach unten gab. Vier Produkte mussten mit „mangelhaft“ bewertet werden: Drei Sonnen-Gels unterschritten den angegebenen Sonnenschutz-faktor um mehr als 20 Prozent. Und die Clarins Sun Care Soothing Cream schützt nicht ausreichend vor UVA-Strahlung. Zuverlässiger Schutz vor Sonnenbrand ist aber die wesentliche Aufgabe eines Sonnenschutzmittels. Ein unterschrittener Lichtschutzfaktor kann deshalb für Sonnenanbeter schnell zu roter Haut und gefährlichem Sonnenbrand führen.
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Montag, 27. Juni 2011
Diabetes: Überraschende Therapie der Zucker-Pandemie
Die schlechte Nachricht lautet, dass Diabetes mit 350 Millionen Betroffenen als „globale Epidemie“ gilt. Die gute ist, dass Forscher die Zuckerkrankheit mit einer strengen Diät besiegen konnten.
Bereits nach einer Woche eingeschränkter Nahrungszufuhr wiesen die Probanden vor dem Frühstück normale Blutzuckerwerte auf. Auch drei Monate nach Ende der radikalen Diät waren sieben der elf Studienteilnehmer in Bezug auf ihre Blutzuckerwerte gesund. Der Heilungseffekt beruht auf der Reduktion von Fettgewebe in Leber und Bauchspeicheldrüse: Die Abnahme kurbelte die Funktion der Insulin-produzierenden Betazellen an.
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Bereits nach einer Woche eingeschränkter Nahrungszufuhr wiesen die Probanden vor dem Frühstück normale Blutzuckerwerte auf. Auch drei Monate nach Ende der radikalen Diät waren sieben der elf Studienteilnehmer in Bezug auf ihre Blutzuckerwerte gesund. Der Heilungseffekt beruht auf der Reduktion von Fettgewebe in Leber und Bauchspeicheldrüse: Die Abnahme kurbelte die Funktion der Insulin-produzierenden Betazellen an.
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Samstag, 25. Juni 2011
Brustvergrößerung: Silikon-Implantate begrenzt haltbar
Die Haltbarkeit von Brustimplantaten aus Silikon ist offenbar begrenzt. Nach den Studien, zu denen die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA die Hersteller verpflichtet hatte, muss jedes fünfte Implantat innerhalb von 10 Jahren ausgetauscht werden.
Bei der Rekonstruktion nach Brustkrebsoperation versagt sogar jedes zweite Implantat mittelfristig seinen Dienst.
Jede Frau sollte damit rechnen, dass sie irgendwann wieder entfernt werden müssten. Die Wahrscheinlichkeit steige mit zunehmender Zeit nach der Implantation. Frauen, die sich für ein Implantat entscheiden, sollten sich dieser Tatsache bewusst sein.Mehr davon
Freitag, 24. Juni 2011
Wie das Stadtleben das Gehirn verändert
Eine Studie in Nature (2011; 474: 498–501) zeigt, dass Städter in Bedrängnis häufiger jene Regionen des Gehirns aktivieren, die für die Verarbeitung von Ängsten zuständig sind.
Stadtluft macht frei, heißt es. Doch vielen Menschen bekommt das enge Zusammenleben mit anderen auf engem Raum offenbar nicht. Untersuchungen zeigen, dass die Prävalenz von Depressionen in der Stadt um 39 Prozent höher ist als auf dem Lande. Angststörungen sind zu 21 Prozent häufiger, und Schizophrenien werden bei Menschen, die von Geburt an in der Stadt aufwachen, doppelt so häufig diagnostiziert. Dänische Psychiater konnten vor Jahren sogar eine Dosis-Wirkungs-Beziehung aufstellen (Arch Gen Psychiatry 2001; 58: 1039-1046).
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Stadtluft macht frei, heißt es. Doch vielen Menschen bekommt das enge Zusammenleben mit anderen auf engem Raum offenbar nicht. Untersuchungen zeigen, dass die Prävalenz von Depressionen in der Stadt um 39 Prozent höher ist als auf dem Lande. Angststörungen sind zu 21 Prozent häufiger, und Schizophrenien werden bei Menschen, die von Geburt an in der Stadt aufwachen, doppelt so häufig diagnostiziert. Dänische Psychiater konnten vor Jahren sogar eine Dosis-Wirkungs-Beziehung aufstellen (Arch Gen Psychiatry 2001; 58: 1039-1046).
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Mittwoch, 22. Juni 2011
Sonnenschutz: Nur ein Drittel kennt "UVA"
Während UVB in unseren Breiten vielen ein Begriff ist, wissen viele nicht, was sich hinter der Bezeichnung "UVA" versteckt
Nur 35 Prozent der österreichischen Bevölkerung wissen über die Bedeutung des UVA-Zeichens auf Sonnenschutzprodukten Bescheid. Zu diesem Resultat kam eine repräsentative Online-Studie, die Marketagent im Auftrag von Kosmetik transparent im Mai 2011 durchgeführt hat. Während der bekanntere UVB-Faktor vor Sonnenbrand schützt, hilft der UVA-Filter Sonnenallergien und frühzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken.
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Nur 35 Prozent der österreichischen Bevölkerung wissen über die Bedeutung des UVA-Zeichens auf Sonnenschutzprodukten Bescheid. Zu diesem Resultat kam eine repräsentative Online-Studie, die Marketagent im Auftrag von Kosmetik transparent im Mai 2011 durchgeführt hat. Während der bekanntere UVB-Faktor vor Sonnenbrand schützt, hilft der UVA-Filter Sonnenallergien und frühzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken.
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Dienstag, 21. Juni 2011
Das Sterben wählen dürfen?
Die BBC-Dokumentation "Choosing to die" hat heftige Reaktionen ausgelöst - Über die Inszenierung eines Tabubruchs und die drohenden ethischen Konsequenzen aus christlicher Sicht - Von Klaus Küng
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Montag, 20. Juni 2011
Olivenöl unterstützt die Schlaganfall-Prophylaxe
Olivenöl schützt offenbar vor Schlaganfall, wie Forscher der Uni Bordeaux herausgefunden haben. Dazu wurden 7000 Probanden im Alter über 65 Jahre in den Regionen Bordeaux, Dijon und Montpelier fünf Jahre nachverfolgt (Neurology online 15. Juni). 148 der Teilnehmer hatten einen Schlaganfall.
Bei Probanden, die nach eigenen Angaben viel Olivenöl konsumierten, lag die Rate bei 1,5 Prozent, bei Teilnehmern ohne Olivenölkonsum immerhin bei 2,6 Prozent, so die Forscher.Das Risiko wurde also um relative 41 Prozent reduziert. Für den Schutz müsse das Öl aber Teil einer gesunden Diät mit wenig Salz und gesättigten Fettsäuren sein.
Bei Probanden, die nach eigenen Angaben viel Olivenöl konsumierten, lag die Rate bei 1,5 Prozent, bei Teilnehmern ohne Olivenölkonsum immerhin bei 2,6 Prozent, so die Forscher.
Das Risiko wurde also um relative 41 Prozent reduziert. Für den Schutz müsse das Öl aber Teil einer gesunden Diät mit wenig Salz und gesättigten Fettsäuren sein.
Freitag, 17. Juni 2011
Studie: Wissenschaftler entdecken viel versprechende Stammzellen in der Lunge
Neue Therapiechancen für Patienten mit irreversibel geschädigtem Lungengewebe
US-Forscher haben Stammzellen in der menschlichen Lunge entdeckt. Nach der Injektion in Mäuse stellten diese Stammzellen geschädigte Lungenareale wieder her. Das Team um Piero Anversa, Direktor des Center for Regenerative Medicine at Brigham and Women's Hospital (Harvard/Boston) war selbst vom Ergebnis überrascht: Innerhalb von nur zwei Wochen zeigten die Lungenstammzellen ihre Vielseitigkeit im Wiederaufbau von Atemwegen, Lungenbläschen und Blutgefäßen, berichten die Autoren im New England Journal of Medicine (2011,364:1795-1806). Inwieweit die Ergebnisse auch neue Chancen für Patienten mit Emphysem und anderen Lungenkrankheiten eröffnet, ist nun Gegenstand weiterer Forschungen.
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Donnerstag, 16. Juni 2011
Vitamin D ist das Salz in der Suppe
Ohne Vitamin D geht bei Osteoporose nichts. Vitamin D und seine Metaboliten erhöhen die enterale Kalziumabsorption, fördern die Entwicklung der Knochenzellen und sind unentbehrlich für die Mineralisierung der Knochenmatrix.
Nur wer genügend Vitamin D hat, kann das eingenommene Kalzium optimal verwerten. Zudem vermindert Vitamin D bei älteren Menschen das Risiko für Hüftfrakturen.Wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D auch bei Patienten, die eine Bisphosphonat-Therapie erhalten.
Das bestätigen aktuelle Studiendaten, wonach bei Frauen in der Postmenopause mit Serum-25(OH)D-Spiegeln von mehr als 33 ng / mL das Risiko für ein Nichtansprechen auf die Bisphosphonat-Therapie viel geringer ist als bei Frauen mit niedrigeren Werten. Damit die spezifische Osteoporose-Therapie voll ausgeschöpft werden kann, sollten Patienten zur regelmäßigen Einnahme von Vitamin D motiviert werden.
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