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Montag, 18. Juli 2011

Warum Fernsehen unzufrieden macht

Zu viel fernsehen macht dick und dämlich – davon sind zahlreiche Medienexperten, Psychologen und Pädagogen überzeugt. Doch ein hoher TV-Konsum macht auch unzufrieden, wie neue Studien jetzt herausgefunden haben.



Der Grund: Wer viel in die Glotze guckt, vergleicht den materiellen Wohlstand oder das gute Aussehen von Fernsehfiguren automatisch mit seinen persönlichen finanziellen Verhältnissen und seinem eigenen Äußeren – und das verursacht häufig Frust. „Wenn das Fernsehen die Welt der Schönen und (Erfolg-)Reichen präsentiert, fällt für die Zuschauer der Vergleich mit dem eigenen Leben meist negativ aus“, schreibt Medienwissenschafter Uli Gleich.

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Mittwoch, 29. Juni 2011

Wohlfühlen ist wichtiger als Gesundsein

Vorarlberger Jugendliche wollen sich bei ihrem Lebenswandel nicht dreinreden lassen - Spaß- und Gemeinschaftsfarktor zählen 


Jugendliche können mit dem Begriff "Gesundheit" wenig anfangen. Er ist für sie negativ besetzt, weil meist mit Verzicht oder Reglementierung verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von fünf Vorarlberger Gemeinden in Auftrag gegeben und vom Ludwig Boltzmann Institute for Health Promotion Research mit Jugendlichen und Jugendeinrichtungen realisiert wurde.

Das Projekt Jugend und Gesundheit, in dessen Rahmen die Studie durchgeführt wurde, ist ein Beteiligungsprojekt. Jugendliche zeichnen für äußere und innere Gestaltung mitverantwortlich. Der Projekttitel "alls im grüana" (alles im grünen Bereich) kommt aus der Szenesprache und ist die übliche Antwort auf die Frage: "Wia goht's?"

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Montag, 27. Juni 2011

Diabetes: Überraschende Therapie der Zucker-Pandemie

Die schlechte Nachricht lautet, dass Diabetes mit 350 Millionen Betroffenen als „globale Epidemie“ gilt. Die gute ist, dass Forscher die Zuckerkrankheit mit einer strengen Diät besiegen konnten.


Bereits nach einer Woche eingeschränkter Nahrungszufuhr wiesen die Probanden vor dem Frühstück normale Blutzuckerwerte auf. Auch drei Monate nach Ende der radikalen Diät waren sieben der elf Studienteilnehmer in Bezug auf ihre Blutzuckerwerte gesund. Der Heilungseffekt beruht auf der Reduktion von Fettgewebe in Leber und Bauchspeicheldrüse: Die Abnahme kurbelte die Funktion der Insulin-produzierenden Betazellen an.

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