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Mittwoch, 6. Juli 2011
Risiken werden ausgeblendet: Zwei Millionen Menschen dopen für die Arbeit
Kaffee ist out, Ritalin ist in. Zwei Millionen Menschen dopen sich mit Medikamenten, um leistungsfähiger am Arbeitsplatz oder in der Schule zu sein. Experten warnen vor dem Versuch, die Leistungsfähigkeit des Gehirns durch Pillen künstlich zu steigern.
Jeder vierte Deutsche würde laut einer DAK-Umfrage zugreifen, wenn die Pillen einfach zu bekommen wären. Hirndoping wird immer populärer, aber die Risiken werden ausgeblendet.
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Freitag, 24. Juni 2011
Wie das Stadtleben das Gehirn verändert
Eine Studie in Nature (2011; 474: 498–501) zeigt, dass Städter in Bedrängnis häufiger jene Regionen des Gehirns aktivieren, die für die Verarbeitung von Ängsten zuständig sind.
Stadtluft macht frei, heißt es. Doch vielen Menschen bekommt das enge Zusammenleben mit anderen auf engem Raum offenbar nicht. Untersuchungen zeigen, dass die Prävalenz von Depressionen in der Stadt um 39 Prozent höher ist als auf dem Lande. Angststörungen sind zu 21 Prozent häufiger, und Schizophrenien werden bei Menschen, die von Geburt an in der Stadt aufwachen, doppelt so häufig diagnostiziert. Dänische Psychiater konnten vor Jahren sogar eine Dosis-Wirkungs-Beziehung aufstellen (Arch Gen Psychiatry 2001; 58: 1039-1046).
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Stadtluft macht frei, heißt es. Doch vielen Menschen bekommt das enge Zusammenleben mit anderen auf engem Raum offenbar nicht. Untersuchungen zeigen, dass die Prävalenz von Depressionen in der Stadt um 39 Prozent höher ist als auf dem Lande. Angststörungen sind zu 21 Prozent häufiger, und Schizophrenien werden bei Menschen, die von Geburt an in der Stadt aufwachen, doppelt so häufig diagnostiziert. Dänische Psychiater konnten vor Jahren sogar eine Dosis-Wirkungs-Beziehung aufstellen (Arch Gen Psychiatry 2001; 58: 1039-1046).
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